Wer regelmäßig lange Gespräche führt, merkt den Unterschied sofort. Ein Festnetztelefon überträgt Stimmen klarer als jede Mobilfunkverbindung, der Hörer liegt bequem am Ohr, und der Akku geht nie leer. Für Beratungsgespräche, Behördentermine und alle, die einfach in Ruhe telefonieren wollen, bleibt es das angenehmste Gerät.
Die Bauformen sind überschaubar. Klassische Tischtelefone mit Kabel brauchen keine Stromversorgung am Gerät und bieten die beste Sprachqualität. Modelle mit Display zeigen die Rufnummer und bieten Telefonbuch und Wahlwiederholung. Komforttelefone mit großen Tasten und hoher Lautstärke sind für Menschen mit eingeschränktem Hören oder Sehen gedacht. Telefone mit Anrufbeantworter integrieren die Aufzeichnung direkt im Gerät. Konferenztelefone mit Rundum-Mikrofon eignen sich für Besprechungen. Analoge Modelle lassen sich an den Router anschließen, IP-Telefone direkt ins Netzwerk.
Bei der Auswahl helfen einige Punkte. Prüfe, welchen Anschluss du hast, denn moderne Anschlüsse laufen über den Router mit TAE-Buchse oder direkt per Netzwerk. Achte auf die Möglichkeit zur Tonwahl, weil Impulswahl nicht mehr unterstützt wird. Ein einstellbarer Lautstärkeregler am Hörer und eine Freisprechfunktion erhöhen den Komfort deutlich. Bei Geräten mit Anrufbeantworter ist die Aufnahmekapazität und die Fernabfrage von unterwegs relevant. Ein Anschluss für Headsets lohnt sich bei Vieltelefonierern.
Preislich sind einfache Tischtelefone sehr günstig, Modelle mit Display und Anrufbeantworter liegen darüber, und Konferenz- sowie IP-Telefone bilden das obere Ende.
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Die meisten Router haben eine oder zwei TAE-Buchsen oder eine RJ11-Buchse, an die sich analoge Telefone direkt anschließen lassen. Nach dem Einstecken muss in der Routeroberfläche meist noch festgelegt werden, welche Rufnummer diesem Anschluss zugeordnet ist. Bei mehreren Telefonen lassen sich Rufnummern gezielt verteilen, sodass geschäftliche und private Anrufe unterschiedlich klingeln. Die Anleitung des Routerherstellers führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung.
Bei modernen Anschlüssen leider nicht, denn die Telefonie läuft über den Router, und ohne Strom fällt dieser aus. Früher wurden analoge Anschlüsse über die Telefonleitung selbst mit Spannung versorgt, was heute nicht mehr der Fall ist. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für den Router kann das für begrenzte Zeit überbrücken. Für den echten Notfall bleibt das Mobiltelefon die zuverlässigere Option.
Ein analoges Telefon wird an die TAE-Buchse des Routers angeschlossen und funktioniert wie gewohnt, ohne eigene Konfiguration. Ein IP-Telefon wird direkt per Netzwerkkabel oder WLAN eingebunden und meldet sich mit Zugangsdaten an, bietet dafür Funktionen wie HD-Sprachqualität, Telefonbuchsynchronisation und Anbindung an Telefonanlagen. Für Privathaushalte ist das analoge Gerät meist ausreichend und einfacher. Im Büroumfeld dominieren IP-Telefone.
Viele Router bieten Sperrlisten, mit denen sich einzelne Rufnummern oder ganze Vorwahlbereiche blockieren lassen, was wirksamer ist als eine Sperrliste im Telefon selbst. Zusätzlich lassen sich Anrufe ohne übermittelte Rufnummer abweisen. Bei hartnäckigen Werbeanrufen hilft eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur, die solche Fälle verfolgt. Gib deine Nummer bei Gewinnspielen und unklaren Formularen grundsätzlich nicht an.