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Armbänder

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Armbänder: Eine Uhr, viele Gesichter

Dieselbe Smartwatch kann sportlich, elegant oder unauffällig wirken, und der Unterschied liegt allein am Armband. Ein Wechsel dauert wenige Sekunden und kostet einen Bruchteil eines neuen Geräts. Für viele ist das der praktischste Weg, ein Gerät, das man ohnehin täglich trägt, an unterschiedliche Anlässe anzupassen.

Die Materialien haben klare Profile. Silikon und Fluorelastomer sind schweißfest, wasserunempfindlich und leicht zu reinigen, damit die erste Wahl für Sport. Nylon- und Gewebebänder sind besonders leicht, atmungsaktiv und angenehm im Sommer, trocknen schnell und lassen sich stufenlos verstellen. Lederarmbänder wirken hochwertig und passen zu formellen Anlässen, vertragen aber weder Nässe noch Schweiß gut. Metallarmbänder aus Edelstahl oder Titan sind langlebig und elegant, dafür schwerer. Magnetische Milanaise-Bänder sind stufenlos verstellbar und sehr bequem.

Bei der Auswahl ist die Kompatibilität der wichtigste Punkt. Viele Hersteller nutzen eigene Verschlusssysteme, die ausschließlich zu ihren Modellen passen, während andere Uhren klassische Federstege mit Standardbreiten von 20 oder 22 Millimetern verwenden. Prüfe die Gehäusegröße deiner Uhr, denn dieselbe Reihe gibt es oft in zwei Varianten mit unterschiedlichen Bandbreiten. Achte auf den Verschluss, denn Dornschließen sind sicher, Magnetverschlüsse bequem und Faltschließen elegant. Ein Wechselwerkzeug ist bei Standardstegen hilfreich.

Preislich sind Silikon- und Nylonbänder sehr günstig, Leder liegt darüber, und Metallarmbänder sowie Originalzubehör der Hersteller bilden das obere Ende.

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Armbänder wechseln und pflegen

Miss den Abstand zwischen den beiden Bandanstößen am Gehäuse in Millimetern, das ist die gesuchte Breite. Bei Uhren mit klassischem Federsteg sind 20 und 22 Millimeter am verbreitetsten, bei kleineren Gehäusen auch 18. Bei Uhren mit herstellereigenem Verschluss wählst du stattdessen nach der Gehäusegröße und Modellreihe aus. Achte darauf, dass dieselbe Uhrenreihe oft in zwei Größen angeboten wird.

Silikon und Fluorelastomer sind die beste Wahl, weil sie Schweiß und Wasser vertragen, nicht aufquellen und sich einfach abspülen lassen. Nylon ist ebenfalls gut geeignet, trocknet schnell und drückt weniger, kann sich aber vollsaugen. Leder und Metall sind für intensiven Sport ungeeignet, weil Leder leidet und Metall am Handgelenk klemmen und scheuern kann. Achte auf Perforierungen im Band, die Luftzirkulation ermöglichen.

Häufigste Ursachen sind ein zu eng getragenes Band, Feuchtigkeit und Seifenreste, die sich darunter sammeln. Trage das Band etwas lockerer, sodass es beim Bewegen leicht mitrutscht, und reinige es sowie das Handgelenk regelmäßig. Bei Verdacht auf eine Materialunverträglichkeit hilft ein Wechsel auf Nylon oder Titan, weil manche Menschen auf Nickel in günstigen Metallbändern reagieren. Halten die Reizungen an, solltest du ärztlichen Rat einholen.

Du brauchst ein kleines Federstegwerkzeug mit gabelförmiger Spitze, das oft beim Band beiliegt. Setze die Gabel zwischen Gehäuse und Band an den Federsteg, drücke den federgelagerten Stift zusammen und löse das Band vorsichtig aus der Aufnahme. Beim Einsetzen führst du eine Seite ein und drückst die andere mit dem Werkzeug hinein, bis sie einrastet. Arbeite über einem Tuch, damit die kleinen Stege nicht wegspringen und verloren gehen.