Seit Apple auf eigene Prozessoren umgestellt hat, hat sich die Diskussion um MacBooks verschoben. Statt über Design und Preis wird nun vor allem über Effizienz gesprochen, denn die Geräte liefern hohe Leistung bei sehr geringem Verbrauch und halten dabei einen kompletten Arbeitstag durch. Für alle, die ohnehin iPhone und iPad nutzen, kommt die enge Verzahnung der Geräte als praktischer Faktor hinzu.
Die Modellpalette ist überschaubar und dadurch leicht zu sortieren. Das MacBook Air ist lüfterlos, sehr leicht und für Office, Web, Studium und leichte Bildbearbeitung mehr als ausreichend. Das MacBook Pro bietet aktive Kühlung, damit dauerhaft hohe Leistung, ein helleres Display mit hoher Bildwiederholrate und mehr Anschlüsse. Innerhalb beider Linien gibt es verschiedene Chipvarianten, die sich vor allem in der Zahl der Kerne und der Grafikleistung unterscheiden. Die Bildschirmgrößen reichen von 13 über 14 bis 16 Zoll.
Bei der Konfiguration ist eine Sache besonders wichtig. Arbeitsspeicher und SSD sind fest verbaut und lassen sich nachträglich nicht erweitern, weshalb du beim Kauf großzügig planen solltest. Sechzehn Gigabyte gemeinsamer Speicher sind für die meisten Nutzer die sinnvolle Basis, bei Videoschnitt und großen Projekten eher mehr. Bei der SSD lohnt es, den tatsächlichen Platzbedarf realistisch einzuschätzen, denn externe Laufwerke sind zwar möglich, aber weniger komfortabel. Die Anschlüsse sind auf USB-C und Thunderbolt ausgelegt, Adapter sind je nach Peripherie nötig.
Preislich beginnen MacBooks im gehobenen Segment, wobei ältere Modellgenerationen oft ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und für viele Aufgaben weiterhin völlig ausreichen.
Vergleiche die Modelle und Preise und finde die Konfiguration, die zu dir passt.
Das Air deckt Office, Web, Studium, Fotobearbeitung und gelegentlichen Videoschnitt problemlos ab und ist dabei leichter und lautlos. Das Pro lohnt sich, wenn du dauerhaft unter Volllast arbeitest, etwa bei langem Videoschnitt, 3D oder Softwareentwicklung mit großen Projekten, denn nur die aktive Kühlung hält die Leistung über Stunden. Auch das hellere Display mit 120 Hertz und die zusätzlichen Anschlüsse sprechen fürs Pro. Für die meisten Menschen ist das Air die vernünftigere Wahl.
Da weder Arbeitsspeicher noch SSD später erweiterbar sind, solltest du eher großzügig planen als knapp kalkulieren. Sechzehn Gigabyte sind heute die sinnvolle Basis und geben mehrere Jahre Reserve, acht Gigabyte reichen nur für sehr einfache Nutzung. Bei der SSD sind 512 Gigabyte für die meisten ein guter Ausgangspunkt, 256 werden schnell knapp. Ein aufgerüstetes Gerät hält deutlich länger und erzielt später auch einen besseren Wiederverkaufspreis.
Seit dem Wechsel auf Apple-Prozessoren funktioniert das klassische Boot Camp nicht mehr, ein direkter Windows-Start ist also nicht möglich. Über Virtualisierungssoftware lässt sich Windows in der ARM-Version in einer virtuellen Maschine betreiben, was für viele Anwendungen gut funktioniert. Spezielle Fachsoftware und Spiele mit Kopierschutz machen dabei allerdings häufig Probleme. Wenn du auf bestimmte Windows-Programme angewiesen bist, prüfe die Kompatibilität vor dem Kauf.
Apple versorgt Macs in der Regel sieben bis acht Jahre mit neuen Betriebssystemversionen und danach noch einige Zeit mit Sicherheitsupdates. Das ist im Marktvergleich lang und einer der Gründe für die stabilen Gebrauchtpreise. Auch nach dem Ende der großen Updates bleibt ein Gerät nutzbar, sollte dann aber sicherheitsbewusst eingesetzt werden. Die Akkulaufzeit ist meist der Faktor, der zuerst zum Austausch führt, und ein Akkutausch ist über den Service möglich.