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Netzwerkkarten

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Netzwerkkarten: Anschluss nachrüsten

Manche Rechner haben gar keinen Netzwerkanschluss, andere nur einen sehr langsamen, und in wieder anderen ist das eingebaute WLAN-Modul schlicht schwach. Eine Netzwerkkarte behebt das für wenig Geld und ohne Neukauf des Rechners. Gerade bei älteren Desktop-PCs und dünnen Notebooks ist sie eine der günstigsten Verbesserungen überhaupt.

Die Varianten decken unterschiedliche Bedürfnisse ab. Interne PCIe-Karten werden im Desktop-Rechner eingebaut und bieten die stabilste Verbindung, sowohl als schnelle Kabelkarte mit 2,5 oder 10 Gigabit als auch als WLAN-Karte mit externen Antennen. USB-Netzwerkadapter benötigen keinen Einbau und funktionieren an Notebooks und Rechnern gleichermaßen, sowohl für Kabel als auch für WLAN. Mini-PCIe- und M.2-Module ersetzen das eingebaute WLAN-Modul in Notebooks direkt. Dazu kommen Bluetooth-Adapter, die häufig mit WLAN kombiniert sind.

Bei der Auswahl sind einige Punkte wichtig. Prüfe den verfügbaren Steckplatz im Rechner, denn PCIe-Karten brauchen einen freien Slot und Platz im Gehäuse. Bei WLAN-Karten liefern externe Antennen deutlich besseren Empfang als die winzigen Antennen von USB-Sticks, weil sie sich ausrichten lassen. Achte auf den unterstützten Standard, wobei Wi-Fi 6 nur Vorteile bringt, wenn auch der Router ihn beherrscht. Bei USB-Adaptern sollte der Anschluss mindestens USB 3.0 sein, sonst begrenzt er die Geschwindigkeit. Treiberunterstützung für dein Betriebssystem ist vor dem Kauf zu prüfen.

Preislich sind USB-Adapter und einfache Karten sehr günstig, gute WLAN-Karten mit externen Antennen liegen darüber, und 10-Gigabit-Karten bilden das obere Ende.

Vergleiche das Angebot und die Preise und bring deinen Rechner besser ins Netz.

Netzwerkkarten nachrüsten

Interne PCIe-Karten bieten die stabilere Verbindung und bei WLAN durch externe Antennen deutlich besseren Empfang, erfordern aber das Öffnen des Rechners und einen freien Steckplatz. USB-Adapter sind sofort einsatzbereit, lassen sich zwischen Geräten wechseln und eignen sich für Notebooks. Bei USB solltest du auf einen Anschluss mit mindestens USB 3.0 achten, weil ältere Anschlüsse die Geschwindigkeit begrenzen. Für Desktop-Rechner ist die interne Lösung meist die bessere.

Nur wenn auch der Router oder Switch diese Geschwindigkeit unterstützt und du tatsächlich große Datenmengen im Heimnetz bewegst, etwa zu einem Netzwerkspeicher. Für normale Internetnutzung reicht Gigabit weiterhin bei Weitem aus, weil kaum ein Anschluss diese Grenze erreicht. Wer regelmäßig Videodateien oder große Sicherungen überträgt, spart dagegen spürbar Zeit. Die entsprechenden Switches sind inzwischen erschwinglich geworden.

Häufig deutlich, denn viele Desktop-Rechner haben gar kein WLAN und die eingebauten Module in günstigen Notebooks sind oft schwach mit kleinen Antennen. Eine Karte mit zwei oder drei ausrichtbaren externen Antennen holt spürbar mehr Signal, besonders durch Wände. Voraussetzung ist, dass der Router überhaupt ein gutes Signal an diesem Ort liefert. Ist das Problem der Router oder die Entfernung, hilft eher ein Mesh-System.

Aktuelle Betriebssysteme erkennen die meisten Netzwerkkarten automatisch und installieren passende Treiber. Bei sehr neuen Modellen oder speziellen Chipsätzen kann eine manuelle Installation nötig sein, wofür du die Datei vorher auf einen USB-Stick laden solltest. Besonders bei WLAN-Karten ist das wichtig, weil ohne Treiber keine Internetverbindung besteht, über die man den Treiber laden könnte. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Betriebssystem in der Kompatibilitätsliste steht.