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Festplatten & Speicher

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Festplatten & Speicher: Platz für alles, was zählt

Fotos, Videos, Musik, Dokumente, Spiele und Sicherungen. Der Speicherbedarf wächst in jedem Haushalt kontinuierlich, und gleichzeitig sind die Daten oft das Unersetzlichste, was ein Rechner enthält. Ein durchdachtes Speicherkonzept beantwortet deshalb zwei Fragen gleichzeitig, nämlich wo alles hinpasst und was passiert, wenn ein Laufwerk ausfällt.

Die Kategorie deckt alle Formen ab. SSD-Festplatten sind schnell, lautlos und stoßunempfindlich und heute die richtige Wahl als Systemlaufwerk. Interne Festplatten bieten sehr viel Kapazität pro Euro und eignen sich für große Datenmengen und Archive. Externe Festplatten dienen der Sicherung und dem Transport. Speicherkarten versorgen Kameras, Drohnen und Handys. USB-Sticks bleiben für schnellen Datenaustausch praktisch. NAS-Systeme stellen Speicher zentral im Netzwerk bereit. Optische Laufwerke lesen weiterhin CDs, DVDs und Blu-rays.

Bei der Auswahl helfen einige Grundregeln. Für das System gehört eine SSD, idealerweise als NVMe-Modell, das über den PCIe-Bus deutlich schneller arbeitet als SATA. Für Massendaten sind klassische Festplatten weiterhin unschlagbar günstig pro Terabyte. Bei Speicherkarten sind die Geschwindigkeitsklassen entscheidend, denn Videoaufnahmen in 4K verlangen mindestens V30. Wichtiger als jede Kapazitätsfrage ist ein Sicherungskonzept, denn jedes Laufwerk fällt irgendwann aus, die Frage ist nur wann.

Preislich sind USB-Sticks und Speicherkarten sehr günstig, SSDs und externe Platten liegen im Mittelfeld, und große NAS-Systeme bilden das obere Ende.

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Speicher richtig planen

Für das Betriebssystem und Programme führt kein Weg an einer SSD vorbei, denn der Geschwindigkeitsunterschied ist im Alltag dramatisch spürbar. Klassische Festplatten sind dagegen bei großen Datenmengen erheblich günstiger pro Terabyte und für Archive, Videosammlungen und Sicherungen gut geeignet. Die verbreitete Kombination ist eine SSD als Systemlaufwerk plus eine große Festplatte für Daten. In Notebooks ist eine SSD zusätzlich wegen Stoßfestigkeit und Stromverbrauch im Vorteil.

Die bewährte Faustregel lautet, drei Kopien der Daten auf zwei unterschiedlichen Medien zu halten, davon eine an einem anderen Ort. In der Praxis heißt das etwa Originaldaten auf dem Rechner, eine automatische Sicherung auf einer externen Platte und eine Kopie in einem Cloudspeicher oder bei Verwandten. Eine Kopie im selben Raum schützt nicht gegen Feuer, Diebstahl oder Blitzschlag. Prüfe gelegentlich, ob sich Dateien aus der Sicherung tatsächlich wiederherstellen lassen.

Klassische Festplatten laufen häufig fünf bis zehn Jahre, können aber jederzeit ausfallen, weshalb Statistik keine Sicherheit bietet. SSDs haben eine begrenzte Schreibmenge, die bei normaler Nutzung erst nach vielen Jahren erreicht wird, verlieren dafür bei sehr langer stromloser Lagerung theoretisch Daten. USB-Sticks und Speicherkarten sind für Langzeitarchivierung ungeeignet. Für dauerhafte Aufbewahrung ist eine regelmäßig erneuerte Sicherung auf mehreren Medien der einzig verlässliche Weg.

Hersteller rechnen mit Dezimalwerten, also ein Terabyte als eine Billion Byte, während Betriebssysteme binär rechnen. Dadurch erscheint eine 1-Terabyte-Platte im System nur als etwa 931 Gigabyte, ohne dass etwas fehlt. Zusätzlich belegen Dateisystem und Systemdateien einen kleinen Teil. Plane deshalb etwa zehn Prozent Abzug von der aufgedruckten Zahl ein, und lasse bei SSDs zusätzlich Platz frei, weil sie sonst langsamer werden.