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Mainboards

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Mainboards: Die Grundlage für alles andere

Das Mainboard rechnet nichts und beschleunigt nichts, und trotzdem ist es die wichtigste Entscheidung beim Aufbau eines Systems. Es legt fest, welche Prozessoren passen, wie viel Arbeitsspeicher möglich ist, wie viele Laufwerke und Erweiterungskarten Platz finden und welche Anschlüsse zur Verfügung stehen. Ein zu knapp gewähltes Board begrenzt jedes spätere Aufrüsten.

Die Unterschiede liegen in Formfaktor und Chipsatz. ATX ist die verbreitetste Größe mit vielen Steckplätzen und Anschlüssen. Micro-ATX ist kompakter und für die meisten Systeme völlig ausreichend. Mini-ITX ermöglicht sehr kleine Rechner, bietet dafür nur einen Erweiterungssteckplatz und zwei Speicherbänke. Der Chipsatz bestimmt den Funktionsumfang, von einfachen Varianten für Standardsysteme bis zu hochwertigen Modellen mit mehr schnellen Steckplätzen, besserer Spannungsversorgung und Übertaktungsmöglichkeiten.

Bei der Auswahl sind einige Punkte entscheidend. Der Sockel muss exakt zum Prozessor passen, und zusätzlich muss der Chipsatz die jeweilige Prozessorgeneration unterstützen, was teils ein BIOS-Update erfordert. Prüfe die Anzahl der M.2-Steckplätze für schnelle SSDs, die Speicherbänke und die maximale Speichermenge. Achte auf die Anschlüsse an der Rückseite, insbesondere die Anzahl der USB-Ports und ob WLAN integriert ist. Eine solide Spannungsversorgung mit Kühlkörpern ist bei leistungsstarken Prozessoren wichtig.

Preislich sind einfache Boards mit Basischipsatz sehr günstig, gut ausgestattete Modelle liegen im Mittelfeld, und Highend-Boards mit vielen Steckplätzen bilden das obere Ende.

Vergleiche das Angebot und die Preise und wähl die Grundlage für dein System sorgfältig.

Mainboards: Häufige Fragen

Entscheidend ist der Sockel, also die mechanische und elektrische Schnittstelle, die auf jedem Prozessor und jedem Board angegeben ist. Zusätzlich muss der Chipsatz die Prozessorgeneration unterstützen, denn derselbe Sockel wird oft über mehrere Generationen genutzt. Jeder Mainboard-Hersteller veröffentlicht eine CPU-Kompatibilitätsliste, in der auch steht, ab welcher BIOS-Version ein Prozessor läuft. Bei sehr neuen Prozessoren auf älteren Boards kann ein Update nötig sein.

ATX bietet die meisten Steckplätze und Anschlüsse und ist die richtige Wahl, wenn du mehrere Erweiterungskarten und viele Laufwerke einbauen willst. Micro-ATX ist etwas kompakter, deckt aber die Bedürfnisse der allermeisten Systeme mit Grafikkarte und mehreren SSDs vollständig ab. Mini-ITX ermöglicht sehr kleine Gehäuse, beschränkt dich aber auf eine Erweiterungskarte und zwei Speicherbänke. Das Gehäuse muss den gewählten Formfaktor unterstützen.

Das BIOS oder UEFI ist die Firmware des Mainboards, die den Start des Systems steuert und die Hardware initialisiert. Ein Update wird nötig, wenn ein neuerer Prozessor unterstützt werden soll oder Fehler behoben werden. Viele Boards bieten dafür eine Funktion, die auch ohne eingebauten Prozessor per USB-Stick funktioniert, was bei neuen Generationen wichtig ist. Führe Updates nur bei stabiler Stromversorgung durch, denn ein Abbruch kann das Board unbrauchbar machen.

Für Standardsysteme selten, denn ein günstiges Board mit passendem Chipsatz liefert dieselbe Grundleistung. Sinnvoll wird der Aufpreis bei leistungsstarken Prozessoren, die eine kräftige Spannungsversorgung mit guter Kühlung verlangen, sowie wenn du viele schnelle SSDs, zusätzliche Erweiterungskarten oder integriertes WLAN brauchst. Auch die Anzahl und Qualität der Anschlüsse an der Rückseite rechtfertigt manchmal den Aufpreis. Übertakten setzt einen entsprechenden Chipsatz voraus.